Montag, 22. Mai 2017

[Rezension] Ava Innings – Miami Millionaires Club ~ Noah (Millionaires Club 08)

Verlag: Selfpublisher
Erschienen: März 2017
Gerne: Romance (New Adult)
Seitenzahl: 259 Seiten
Ausgabe: Minitaschenbuch
Preis: 2,99 € (eBook)

Hier geht es zur Amazonseite!

(Quelle Cover, Klappentext und Autoreninfo: Amazon)

Klappentext:
Noah Kennedys Ruf eilt ihm voraus – reihenweise bricht er die Herzen seiner Eroberungen, weil das seine nicht mehr fähig ist, zu lieben. Doch die süße Reagan Sweets, die Ex seines besten Freundes Finn, berührt ihn auf ganz besondere Weise und so lässt Noah sich auf eine hitzige Affäre mit der erfolgreichen Sängerin ein. Als Reagan jedoch zu Finn zurückkehrt, stürzt Noah in ein tiefes Loch. Er ist hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zu seinem Freund und den tiefen Emotionen, die er für Reagan empfindet. Ein Kampf um seine große Liebe scheint aussichtslos, doch dann kommt alles ganz anders.

Über die Autorin:
Viola Plötz, Jahrgang 1979, studierte Kommunikationsdesign und machte sich nach ihrem Abschluss als Hochzeitsfotografin und Designerin selbstständig.
Im Jahr 2014 ereilte sie eine Midlife-Crisis und sie beschloss, endlich ihren langersehnten Lebenstraum vom eigenen Roman zu verwirklichen. Im Dezember 2014 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Violet Truelove über neobooks ihren Roman »Ein Surfer zum Verlieben«, der es auf die Shortlist für den Indie Autor Preis schaffte. Kurze Zeit später wurde sie durch ihren erfolgreichen Debütroman entdeckt und unterzeichnete einen Autoren-Vertrag für ihre New Adult Reihe »Waves of Love«, die sie als Ava Innings schreibt, bei feelings (Droemer Knaur).
Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem Mehrgenerationenhaus im Taunus, also viel zu weit vom Meer, welches ich so liebt und das ihre Geschichten prägt, entfernt.
Doch nicht nur für das Wellenreiten kann sie sich begeistern, sondern auch für Yoga, die Fotografie und das Lesen.

Erste Sätze:
„Noah? Du musst mir einen Gefallen tun!“, hörte Noah seinen Freund Tristan sagen. Verschlafen tastete er nach dem Lichtschalter. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es fast zwei Uhr in der Nacht war.

Meine Meinung:
Diese Rezension enthält Spoiler, sollte man „NY Millionaires Club – Finn“, Band 1 der Serie, nicht gelesen haben.

Zwar ist „Miami Millionaires Club – Noah“ der mittlerweile 8. Teil der Millionaires-Club-Reihe, jedoch startet die Handlung zeitlich während des 1. Bandes der Serie und dauert mehrere Jahre an. Für eine Kurzgeschichte hat die Autorin Ava Innings reichlich erotische Szenen beigefügt und auch die Dramatik spitzt sich zum Ende hin immer mehr zu.

Als der Anwalt Noah Kennedy auf dem Polizeirevier Reagan Sweets kennenlernt, wird sofort sein Beschützerinstinkt geweckt. Reagan wurde wegen falscher Beschuldigungen verhaftet und als ihr Freund Finn ihr nicht glaubte, hat sie die Beziehung beendet. Einige Wochen, nachdem sie wieder freigelassen wurde, verabredet sie sich mit Noah. Beide fühlen sie sich stark zueinander hingezogen, jedoch zögert Noah noch, sich auf Reagan einzulassen, denn Finn ist sein Freund. Aber Reagan lässt nicht locker und so beginnen sie eine heiße und leidenschaftliche Affäre ohne jegliche Verpflichtungen. Allerdings liebt Reagan Finn noch immer und kann ihn auch nach mehreren Monaten nicht vergessen. Und so entscheidet sie sich, zu ihm zurückzukehren. Noah versucht Reagan zu vergessen, aber er hat sich in sie verliebt und eine gemeinsame Zukunft scheint aussichtslos zu sein.

Während ich Reagan in „NY Millionaires Club – Finn“ als unkompliziert empfand, zeigt sie sich hier nun von einer ganz anderen – und wie ich meine – nicht unbedingt positiven Seite. Sie möchten ihren Freiraum haben und ist sexuell sehr freizügig, weiß aber im Grunde nicht wirklich, was sie will und so leidet nicht nur sie, sondern auch Finn und vor allem Noah. Gut dagegen fand ich, dass man nun erfährt, was in dem sechsmonatigen Zeitsprung in Band 1 alles passiert ist. Zum Ende hin wurde es dann richtig dramatisch und das Happy-End fand ich sehr passend und gelungen. Zwar kann man die beiden Bände alleine lesen, doch erst zusammen ergeben „Finn“ und „Noah“ eine runde Liebesgeschichte.

Fazit:
„Miami Millionaires Club – Noah“ weist reichlich erotische und dramatische Szenen, vor allem zum Ende hin, auf und überzeugt mit einem passenden Happy-End. Die Kurzgeschichte kann zwar auch alleine gelesen werden, ergibt aber erst mit „NY Millionaires Club – Finn“ ein rundes Bild.

Bewertung:
4 von 5 Punkten

Infos zur Serie:
Millionaires Club


Vielen lieben Dank an die Organisatoren der Romancewoche und an Ava Innings für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Kommentare:

Ruby Celtic hat gesagt…

Hey meine Liebe,

nachdem mir der erste Band nicht vollkommen zugesagt hat, bin ich etwas vorsichtig mit diesem zweiten Band. Ich bin mir nicht sicher, ob er mich noch überzeugen kann. Nachdem er bei dir aber wieder besser abgeschnitten hat, sollte ich vielleicht doch nochmal einen Versuch starten.

Vielen Dank für deine tolle Rezi. .)

Liebe Grüße
Ruby

Bianca von BUCHimPULSe hat gesagt…

Hallo Ruby,

ja, das Ende hat mir gut gefallen und ich finde, die beiden Bücher gehören einfach zusammen. :-)

Und danke für dein Lob, das freut mich sehr.

Viele Grüße
Bianca

Kommentar veröffentlichen