Donnerstag, 27. April 2017

[Leseeindruck] Gail Honeyman – Ich, Eleanor Oliphant

Originaltitel: Eleanor Oliphant ist completely fine
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: April 2017
Gerne: Frauenroman
Seitenzahl: 525 Seiten
Ausgabe: Hardcover
Preis: 20,00 €

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(Quelle Cover, Klappentext und Autoreninfo: Bastei Lübbe)

Klappentext:
Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

Über die Autorin:
Gail Honeyman lebt und arbeitet in Glasgow. Sie bekam bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Ich, Eleanor Oliphant ist ihr erster Roman.

Erste Sätze:
Wenn ich gefragt werde – von Taxifahrern, beim Friseur -, was ich so mache, antworte ich immer, dass ich im Büro arbeite. In bald acht Jahren ist noch niemand auf die Idee gekommen, sich danach zu erkundigen, welche Art von Büro oder was genau ich dort mache.

Hinweis:
Das Buch habe ich im Rahmen einer Aktion von Bastei Lübbe völlig unerwartet als Überraschungspost erhalten. Ein Exemplar war für mich bestimmt und ein weiteres für eine Freundin. Das 2. Exemplar hat sich auf den Weg zu einer Buchfreundin nach Österreich gemacht.
Da das Buch von mir jedoch nicht zu Ende gelesen wurde, handelt es sich hier nicht um eine Rezension, sondern um einen Leseeindruck der ersten Seiten.

Mein Leseeindruck:
Leider hatte ich nach den ersten 50 Seiten das Gefühl, dass der Roman nicht in mein Beuteschema passt. Einen kurzen Blick auf das Ende hat dann meine Vermutung bestätigt. Aufgrund des wunderschönen Covers hätte ich auch eine etwas leichtere Stimmung im Buch erwartet. Doch Eleanor Oliphant ist eine sehr spezielle Persönlichkeit und die ersten Seiten waren für mich sehr deprimierend.

Eleanor führt ein einsames und sehr eintöniges Leben und folgt immer dem gleichen Schema. In der Woche arbeitet sie ganztags, die Mittagspause verbringt sie mit Kreuzworträtseln, um keinen Kontakt zu ihren Kollegen haben zu müssen. Nach dem Abendessen wird meist gelesen. Ihr Wochenendprogramm besteht aus einer Flasche Wein und zwei Flaschen Wodka, um die freien Tage zu überstehen. Den Urlaub lässt sie verfallen. Kollegen und andere Mitmenschen beachten sie bestenfalls nicht oder machen sich lustig über sie.

Allerdings verliebt sich Eleanor bei einer beruflichen Pflichtveranstaltung in einen Musiker. Über Google und durch eine Arbeitskollegin versucht sie mehr über ihn herauszufinden, so dass ihre Verliebtheit eher an eine jugendliche Schwärmerei für einen Popstar erinnert, was mir aber so gar nicht zusagte. Daher habe ich mich entschieden, den Roman nicht weiterzulesen. Ich denke aber, dass die Leser, deren Lesegeschmack mit diesem Buch getroffen wird, an Eleanors Weg zu einem hoffentlich besseren Leben Freude haben werden.

Fazit:
Der Anfang des Romans beschreibt das einsame, eintönige und sehr deprimierende Leben der Protagonistin Eleanor, bis diese sich in einen Musiker verliebt und versucht mehr über ihren heimlichen Schwarm herauszufinden. 


Vielen lieben Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Leseexemplares!

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