Samstag, 29. Oktober 2016

[Rezension] Asuka Lionera – Nemesis ~ Hüterin des Feues (Einzelband)

Verlag: Drachenmond Verlag
Erschienen: April 2016
Gerne: Romantic Fantasy
Seitenzahl: 446 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 14,90 €

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(Quelle Cover, Klappentext und Autoreninfo: Drachenmond Verlag)

Klappentext:
“Ich bin Nemesis. Ich verliere nie. Vor allem nicht gegen jemanden wie ihn.”
Evelyn Porter, genannt Nemesis, ist die beste Gamerin der Welt. Mithilfe einer neuen Technologie gerät sie in eine Spielwelt, aus der sie jedoch nicht mehr entkommen kann. Um sich wieder auszuloggen, hat sie nur eine Möglichkeit: das Spiel zu beenden. Dazu muss sie mit der Hilfe von vier Wächtern die Göttin Gaia aus ihrem jahrhundertelangen Schlaf erwecken. Gefangen in einer Welt aus Gier und Intrigen, muss Evelyn sich für einen Weg entscheiden, um endlich wieder nach Hause zu kommen.
Doch wem kann sie wirklich vertrauen – ihren Wächtern oder den realen Menschen aus ihrer Welt?

Über die Autorin:
Asuka Lionera ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Sie wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und verbrachte ihre Kindheit in einem kleinen Dorf. Als Jugendliche begann sie, Fan-Fictions zu ihren Lieblingsserien zu schreiben und entwickelte kleine RPG-Spiele für den PC. Nach ihrem Abitur schloss sie eine Lehre zur Bankkauffrau ab, arbeitete jedoch nicht lange in diesem Beruf.
2014 entdeckte sie das Schreiben wieder für sich, als sie eine alte Sicherungskopie ihrer entwickelten Spiele fand.
Asuka ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei vierbeinigen Kindern in einem kleinen Dorf in Hessen, das mehr Kühe als Einwohner hat. Neben dem Schreiben betreibt das Ehepaar einen Online-Shop für handgefertigtes Hundezubehör.

Meine Meinung:
Mit „Nemesis – Hüterin des Feuers“ präsentiert uns die deutsche Autorin Asuka Lionera einen Roman mit einer mittelalterlichen Fantasywelt und lässt dabei ihre Leidenschaft für Videospiele einfließen. Neben ein paar Science-Fiction-Elementen gibt es auch spannungsgeladene Kampfszenen und romantische Momente.

Evelyn Porter alias Nemesis ist die drittbeste Gamerin der Welt und erhält die Möglichkeit eine neue Technologie zu testen. Dafür wird ihr im Nacken ein Chip implantiert, den sie mittels Kabel mit einem PC verbinden kann, und mit dem sie anschließend in ein noch unbekanntes Spiel gelangt. Doch schnell stellt sie fest, dass sie sich nicht mehr ausloggen kann, und beschließt daher das Spiel zu Ende zu spielen. 

Ziel des Spiels ist es, vor den anderen beiden Völkern, dem Luftvolk und dem Wasservolk, Gaia, die Göttin des Menschenvolks, zu erwecken und den Menschen damit 100 Jahre lang Wohlstand zu bringen. Erweckt werden kann die Göttin nur durch Eve, der Hüterin, und deren 4 Wächter. Aber auch Luft- und Wasservolk haben ihren Hüter gefunden und nun entbrennt ein tödlicher Wettkampf, welches Volk es als erstes schafft, seine Gottheit zu erwecken. Jedoch ist alles sehr real dargestellt, z.B. empfindet Eve Schmerz, und sie merkt schon bald, dass ihr ihre „Gamer“-Fähigkeiten vor dem PC in dieser Fantasywelt sehr wenig nützen und weit mehr eigener Körpereinsatz gefordert ist. 

An ihrer Seite sind 4 Wächter, die unterschiedlicher nicht sein können und was zu einigen Konflikten führt. Besonders angetan hat es ihr der Wächter Lucian, doch eine Beziehung scheint aussichtslos. Denn die anderen beiden Hüter haben ihre eigenen Pläne in diesem Spiel. Und sollte Eve das Spiel tatsächlich gewinnen, muss sie entscheiden, ob sie in ihre Welt und ihr Leben zurückkehrt oder ob sie für immer hier bleibt und alles hinter sich lässt. 

Die außergewöhnliche Idee mit der Spielwelt gefiel mir sehr gut und wurde auch gelungen umgesetzt. Eve, Lucian und auch die anderen Wächter lernen nach und nach mit ihren unterschiedlichen Kräften und ihrem Schicksal umzugehen. Man fiebert richtig mit allen mit, ob sie sich gegen die anderen Völker wehren können und das Spiel gewinnen und ob Eve und Lucian bei dem ganzen Hin und Her endlich zusammen kommen. Das Ende war dann sehr unerwartet für mich und leider nicht so, wie ich es mir erhofft hätte. Auch eine Fortsetzung ist nicht in Planung. Mit Fantasie kann man sich jedoch sein eigenes Ende spinnen.

(Nachträgliche Anmerkung: Laut Auskunft der Autorin ist eine Fortsetzung geplant.)

Fazit:
„Nemesis – Hüterin des Feuers“ ist keine 08/15-Fantasy, sondern mit einem außergewöhnlichen Plot und über sich hinauswachsenden Charakteren ausgestattet. Natürlich dürfen auch eine leicht tragische Liebesgeschichte und spannungsgeladene Kampfszenen nicht fehlen.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten


Kommentare:

Asuka Lionera hat gesagt…

Danke für die tolle Rezension! 💕
Eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen - ich würde sogar sehr gerne eine schreiben. Mal sehen :)

Bianca von BUCHimPULSe hat gesagt…

Ach, das wäre wirklich schön. Das Ende schreit ja regelrecht danach. :-)

Prettytigers Bücherregal hat gesagt…

Hallihallo :)

Deine Rezension macht wirklich Lust darauf, das Buch zu lesen! Bei mir steht es schon eine Weile auf der Wunschliste und ich hatte es ehrlich gesagt schon beinahe vergessen^^ Aber jetzt ist es wieder präsent und landet hoffentlich schon bald bei mir im Regal!

Liebe Grüße,
Lisa von Prettytigers Bücherregal

Bianca von BUCHimPULSe hat gesagt…

Hallo Lisa,

dann bin ich mal gespannt, ob es schon bald in deinem Regal steht.

Ich habe mir jetzt alle 3 anderen Bücher von Asuka Lionera gekauft und bin gespannt, wie sie sind.

Viele Grüße
Bianca

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