Montag, 8. August 2016

[Rezension] Michelle Raven – Dunkle Hoffnung (TURT/LE 04.5)

Verlag: CreateSpace
Erschienen: August 2016
Gerne: Romantic Thrill
Seitenzahl: 171 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch (nur bei Amazon erhältlich)
Preis: 6,99 €

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(Quelle Cover, Klappentext und Autoreninfo: Amazon)

Klappentext:
Seit Monaten sucht der Computerspezialist "I-Mac" MacPhearson nach dem Navy SEAL Red, der bei einem Einsatz verschleppt wurde und seitdem von Terroristen gefangen gehalten wird. Als I-Mac neue Hinweise auf seinen Aufenthaltsort erhält, beschließt er, selbst nach Afghanistan zu reisen. Die Afghanin Nurja, die in den USA lebt und für die I-Mac seit Langem tiefe Gefühle hegt, weigert sich, ihn allein dorthin fliegen zu lassen. Seine Haut ist zu hell, seine Haare zu rot, und die Sprache beherrscht er auch nicht. Doch die Rückkehr in ihre Heimat weckt augenblicklich schreckliche Erinnerungen in Nurja. Und während sie auf der Suche nach Red immer tiefer ins Land vorstoßen, erkennt I-Mac, dass Nurja erst für eine Zukunft mit ihm bereit sein wird, wenn sie mit ihrer Vergangenheit in Afghanistan ein für alle Mal abschließen kann …

Über die Autorin:
In Hannover geboren und aufgewachsen, studierte Michelle Raven Bibliothekswesen. Nach einem siebenjährigen Zwischenspiel in Köln und einem Aufenthalt in Washington, DC ist sie seit 2009 als Bibliotheksleiterin zurück in Niedersachsen. 2002 veröffentlichte Michelle Raven ihren ersten Roman "Canyon der Gefühle". Im September 2016 erscheint ihr vierundzwanzigster Roman 'TURT/LE - Letzte Rettung'. Die Schauplätze ihrer Bücher recherchiert sie vor Ort auf ihren zahlreichen Reisen in den Westen der USA. Ihr Roman 'Perfektion' erhielt die 'DeLiA' als Auszeichnung für den besten deutschsprachigen Liebesroman 2007 von der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautor/Innen. Sie ist Spiegel-Bestseller-Autorin.

Meine Meinung:
Mit „Dunkle Hoffnung“ hat Michelle Raven eine Novelle verfasst, die zwischen dem 4. und 5. Teil der TURT/LE-Reihe angesiedelt ist. Wie man es bereits von der Autorin kennt, geht es wieder sehr romantisch und gefühlvoll zu, lediglich die Spannung kam in dieser Kurzgeschichte viel zu kurz. Da sich bereits im 1. TURT/LE-Band die Wege der Protagonisten kreuzen, ist es ratsam, auch die anderen Teile der Serie gelesen zu haben.

Die Afghanin Nurja wurde in einem Terroristenlager gefangen gehalten und erlebte dort eine schlimme, gewalttätige Zeit, was nicht nur Narben auf ihrem Körper, sondern auch auf ihrer Seele hinterlassen hat. Bei einem Angriff auf das Terroristenlager wurde Nurja von I-Mac und seinem SEAL-Team befreit. Jedoch wurde I-Mac dabei sehr schwer verletzt und so entschloss sich Nurja, der zusammen mit ihren Kindern in den USA Asyl gewährt wurde, ihn wieder gesund zu pflegen. Beide hegen große Gefühle füreinander, doch Nurjas schreckliche Erinnerungen an ihre Gefangenschaft kommen immer wieder hoch und verhindern ihr Glück.

Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Kurzgeschichten, da mir bei diesen die Handlung einfach zu schnell abläuft und immer etwas zu kurz kommt. Hier hätte es für meinen Geschmack etwas mehr Spannung geben dürfen. Jedoch nahm die Liebesgeschichte bereits im 1. Teil der TURT/LE-Serie ihren Lauf, so dass diesbezüglich keine Wünsche offen bleiben. Auch die Protagonisten gefielen mir gut. Während Nurja in den ersten Bänden etwas blass blieb, darf sie nun zur Hochform auflaufen und zeigen, was in ihr steckt. Und I-Mac ist äußerst verständnisvoll und lässt ihr die Zeit, die sie braucht, um wieder Selbstvertrauen zu gewinnen. Nun warte ich sehnsüchtig auf den nächsten, vielversprechenden Band der Reihe, der in Kürze erscheinen wird. Und vielleicht gibt es ja noch die eine oder andere Szene mit I-Mac und Nurja.

Fazit:
Auch wenn in dieser Novelle die spannenden Momente rar gesät waren, ist dafür die Liebesgeschichte wieder sehr romantisch und gefühlvoll. Mit I-Mac hat die Autorin den perfekten Partner für Nurja geschaffen, die noch einiges zu verarbeiten hat.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:
TURT/LE

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