Sonntag, 21. April 2013

[Rezension] Stephanie Rowe - Küssen auf eigene Gefahr (Soulfire 01)

Originaltitel:  Kiss at your own Risk
Verlag:  Ubooks
Erschienen:  August 2011
Genre:  Romantic Fantasy
Seitenzahl:  428 Seiten

(Quelle Cover und Klappentext: Ubooks)

Klappentext:
Er braucht eine lebensgefährliche Frau ...
Eigentlich sollte Blaine Underhill glücklich sein. Nach hundertfünfzig Jahren in den Klauen der psychotischen Hexe Angelica ist ihm die Flucht gelungen. Aber er musste einen seiner besten Freunde zurücklassen. Blaine ist fest entschlossen, ihn ebenfalls aus der Folterhölle zu befreien. Doch dafür benötigt er die Hilfe der wohl tödlichsten Frau der Welt.
Sie ist zum Sterben schön — im wahrsten Sinne des Wortes …
Ein Fluch zwingt Trinity Harpswell alle Männer, die sie liebt, zu töten. Doch nun hat es die Schwarze Witwe fast geschafft. Nach fünf abstinenten Jahren fehlt ihr nur noch eine Woche, bis sie endlich für immer von dem verheerenden Fluch erlöst ist.
Als Blaine sie findet und dazu überredet, ihm zu helfen, stellt Trinity allerdings fest, dass eine Woche verdammt lang sein kann – und verdammt mörderisch …

Meine Meinung:
"Küssen auf eigene Gefahr" ist der Einstieg in die Soulfire-Serie von Stephanie Rowe, die sehr ideenreich ausgearbeitet ist und in der sich allerlei paranormale Geschöpfe tummeln. Da gibt es Altbekannte wie z.B. gute und böse Hexen, aber auch den Tod, Krieger mit besonderen Fähigkeiten und eine Schwarze Witwe. Der fließende Schreibstil und viele humorvolle Passagen lassen die Seiten nur so dahin fliegen.

Trinity Harpswell wurde mit dem Fluch der Schwarzen Witwe belegt, der sie zwingt, die Männer zu töten, in die sie sich verliebt hat. Dieser kann nur gebrochenen werden, wenn sie es schafft, 5 Jahre lang keinen Mord zu begehen. Nur noch ein paar Tage verbleiben von diesem Zeitraum, dann hätte sie den Fluch besiegt. Trinity hat aber bereits 4 Männer getötet und begeht sie einen 5. Mord, bleibt sie für immer verflucht. Jedoch wird ihr Vater sozusagen als Geisel genommen und Trinity wird aufgetragen, ein Menschen zerfleischendes Monster zur Strecke zu bringen, um ihn zu befreien.

Blaine Underhill ist ein Krieger mit der Fähigkeit, Feuer zu entfachen und dieses als Waffe einzusetzen, muss sich jedoch vor Wasser hüten, denn es könnte seinen Tod bedeuten. Als kleines Kind wurde er an die böse Hexe Angelica verkauft. 150 Jahre lang wurde er gefangen gehalten, gefoltert und gedemütigt. Als er und zwei Freunde nach einem Fluchtversuch endlich die Freiheit erlangen, wollen sie einen zurückgebliebenen Kameraden ebenfalls befreien und Angelica vernichten. Doch dafür benötigt er Trinity und ihre Fähigkeiten als Schwarze Witwe, um die Schwachstelle der bösen Hexe zu finden und diese töten zu können.

Blaine hat sich aber auch geschworen, keiner Frau mehr zu vertrauen und nicht an sich heranzulassen. Doch als er Trinity begegnet, prickelt es sofort zwischen ihnen und er hat Schwierigkeiten, seinen Schwur aufrecht zu halten. Allerdings wird den beiden kaum eine Atempause gegönnt, denn Trinity darf sich nicht in Blaine verlieben und es gilt neben der Vernichtung Angelicas auch noch das bestialische Monster zu jagen.

Dieser Roman lebt eindeutig von seinen interessanten Charakteren. Trinity fand ich sehr sympathisch. Obwohl sie durch den Fluch gezwungen wird, jemanden zu töten, sorgt und kümmert sie sich um andere und bindet sich dadurch allerlei Probleme ans Bein. Ebenfalls sehr gut gefiel mir Blaine, der für seine Freunde einsteht und mit Angelicas Tod verhindern möchte, dass weitere Männer durch sie gequält werden. Aber auch Angelica wird nicht nur böse dargestellt, sondern versucht über ihren Liebeskummer hinweg zu kommen und ihre Lehrlingsjunghexen zu beschützen. Außerdem gibt es da noch Trinitys Freundin Reina, die für den Tod arbeitet und die Protagonistin im nächsten Teil sein wird. Schade finde ich es nur, dass die Serie anscheinend nicht weiter übersetzt wird, jedoch ist dieses Buch in sich abgeschlossen, so dass man es problemlos auch einzeln lesen kann.

Fazit:
"Küssen auf eigene Gefahr" ist ein spritziges und kurzweiliges Lesevergnügen, das mit Ideenreichtum, Humor und interessanten Charakteren aufwartet.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:
  1. Küssen auf eigene Gefahr // OT: Kiss at your own Risk // Blaine Underhill & Trinity Harpswell
  2. OT: Touch if you dare // Jarvis Swain & Reina Knight (bisher nicht übersetzt)
  3. OT: Hold me if you can // Nigel Aquarian & Natalie (bisher nicht übersetzt)


Vielen Dank an den Ubooks Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Kommentare:

Jana hat gesagt…

Das Buch hört sich sehr gut an, mal eine neue Idee von der ich so noch nichts gehört habe. Ich stell es mal auf meine Wunschliste, denn ich will unbedingt wissen, wie das Buch ist ;)

BUCHimPULSe hat gesagt…

Ich hätte gern mehr über diese interessante Welt gelesen. Schade, dass die anderen Teile wohl nicht übersetzt werden. Dann bin ich mal gespannt, wie es dir wohl gefallen wird.

Kommentar veröffentlichen