Freitag, 26. April 2013

[Rezension] Alexandra Stefanie Höll – Wie weit du auch gehst… (Einzelband)

Verlag:  bookshouse
Erschienen:  April 2013
Genre:  Romantic Thrill
Seitenzahl:  407 Seiten (eBook)

(Quelle Cover und Klappentext: bookshouse)

Klappentext:
Wenn du herausfindest, dass die Liebe deines Lebens ein Killer ist, würdest du ihm vertrauen?
Für Constanze von Richtstetten ist es nicht gerade leicht, mit einem brutalen Waffenhändler verheiratet zu sein. Vor allem dann nicht, als die junge Frau ihren Mann nach einer erneuten Misshandlung anzeigt und in die Anonymität des Zeugenschutzprogramms abtaucht. Drei Jahre später begegnet ihr der attraktive und überaus charmante Daniel Lander. Obwohl Constanze alles daransetzt, ihn nicht zu nahe an sich heranzulassen, verliebt sie sich in ihn. Endlich glaubt sie, ihre furchtbare Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Da findet sie heraus, dass ihr Exmann einen Killer auf sie angesetzt hat. Und der ist ihr bereits näher, als sie ahnt ...


Meine Meinung:
Der Einzelband „Wie weit du auch gehst…“ ist der Debütroman der deutschen Autorin Alexandra Stefanie Höll, der mit einem ungewöhnlichen Plot aufwartet. Denn ein Profikiller soll die Ex-Frau eines Waffenhändlers töten, verliebt sich aber in sie. Dabei geht es sehr spannungsgeladen und äußerst aufwühlend zu, aber auch die Romantik kommt hier nicht zu kurz.

Als Waisenkind aufgewachsen hat Constanze all ihre Hoffnungen auf eine glückliche Zukunft in die Ehe mit Michael von Richtstetten gelegt. Doch schon kurz nach der Hochzeit kam das böse Erwachen, denn sie wurde fortan von ihrem Ehemann gequält, gedemütigt und missbraucht. Sie hatte gedacht, dass ihr gemeinsamer Sohn Michaels Brutalität dämpfen würde, aber nach fünf schrecklichen Ehejahren muss sie feststellen, dass nun auch das Leben ihres Sohnes Eliah bedroht ist. In einer Nacht- und Nebelaktion flieht Constanze mit Eliah und nimmt eine andere Identität an. Drei Jahre später lernt sie Daniel Lander kennen und die beiden fühlen sich gleich zueinander hingezogen. Jedoch haben die Jahre mit Michael ihre Spuren hinterlassen und Constanze kann sich nur sehr schwer auf Daniel einlassen.

Aber Daniel ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Sein richtiger Name ist Silas und er ist ein Auftragskiller, der Beste seines Faches und ein wahrer Verkleidungskünstler, was ihn die Bezeichnung „Magier“ eingebracht hat. Und er wurde von Michael beauftrag, Constanze zu töten. Obwohl Silas bereits mit 13 Jahren anfing, diesen „Beruf“ auszuüben und mittlerweile auf eine fast 20-jährige Laufbahn zurückblicken kann, hat er sich jedoch einen gewissen Ehrenkodex erhalten. Und er verfügt über großes Einfühlungsvermögen, was ihm hilft, Constanze nach und nach aus ihrem Schneckenhaus zu holen und ihre schlimmen Erfahrungen vergessen zu lassen. Doch zwischen ihnen steht immer noch Silas Geheimnis und auch Michael von Richtstetten gibt nicht auf und möchte seine Exfrau tot sehen.

Ich muss sagen, dass mich dieses Buch stellenweise ganz schön mitgenommen hat. Gleich anfangs gibt es eine heftige Szene zwischen Constanze und ihrem Exmann, aber dies war nicht das einzige Mal, bei dem ich richtig mit ihr mitgelitten habe. Alexandra Stefanie Höll erspart ihrer Heldin wirklich wenig und ich würde nicht mit ihr tauschen wollen. Bei Silas konnte ich am Anfang kaum glauben, dass er ein Auftragskiller ist, denn seine lockere und einfühlsame Art hat mich sofort für ihn eingenommen. Doch es gab auch einige spannende Passagen, in denen er sein großartiges Können zeigen durfte. Den Plot fand ich sehr interessant und so ließ sich das Buch sehr schnell weglesen. Nun freue ich mich auf weitere Bücher der Autorin.

Fazit:
„Wie weit du auch gehst…“ ist ein toller Debütroman, der mit einem ungewöhnlichen Plot und vielen spannenden, sehr aufwühlenden und romantischen Szenen aufwartet.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten


Vielen Dank an den bookshouse Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

1 Kommentar:

Mel.E hat gesagt…

Ich bin in den letzten Zügen und fand das Buch bisher wirklich richtig, richtig gut!

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