Sonntag, 10. März 2013

[Rezension] Ilona Andrews – Die dunkle Flut (Stadt der Finsternis 02)

Originaltitel:  Magic burns
Verlag:  Egmont LYX
Erschienen:  August 2009
Genre:  Urban Fantasy
Seitenzahl:  320 Seiten

(Quelle Cover und Klappentext: Egmont LYX)

Klappentext:
Alle sieben Jahre wird die Stadt Atlanta von einer magischen Flut heimgesucht, die das Gleichgewicht der Mächte ins Wanken bringt. Als die Söldnerin Kate Daniels auf das Mädchen Julie stößt, dessen Mutter mit ihrem gesamten Hexenzirkel vom Grund der Honeycomb-Schlucht verschwunden ist, wird ihr klar, dass diesmal weitaus mehr auf dem Spiel steht. Denn ein bodenloses Loch in der Erde kündet davon, dass eine finstere Gottheit beschworen wurde. Atlanta droht der Sturz ins Verderben ...

Meine Meinung:
Das Autorenehepaar Ilona und Andrew Gordon alias Ilona Andrews setzt mit „Die dunkle Flut“ die Stadt-der-Finsternis-Serie um die toughe Heldin Kate Daniels fort. Diesmal wird dem Leser ein tiefer Blick in die keltische Mythologie gewährt, die neue Ideen in die komplexe Welt einfließen lässt. Der Schreibstil ist dabei wieder sehr ironisch, fantasievoll und spannungsgeladen. Da sich die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander weiterentwickeln, ist es ratsam, auch den 1. Teil der Serie gelesen zu haben.

In dieser Reihe, die in der Zukunft spielt, wird die uns bekannte Welt immer wieder von Magie-Wellen heimgesucht, die die Technik außer Kraft setzen. Unter den Menschen leben auch paranormale Wesen wie Gestaltwandler und Vampire. Nun kündigt sich ein sogenannter Flair an, eine große, heftige Magie-Welle, die wie ein Tsunami über Atlanta hinwegrollen und die magischen Kräfte aller erhöhen wird.

Die Protagonistin Kate Daniels, aus deren Sicht der Roman geschildert wird, arbeitet mittlerweile für den Orden, der sich dem Schutz der Menschen verschrieben hat. Dies bringt ihr zwar ein festes Gehalt ein, jedoch herrscht bei ihr immer noch ständig Geldknappheit und so übernimmt sie von Zeit zu Zeit auch Söldnerjobs. Als dem Gestaltwandler-Rudel eine wertvolle Landkarte gestohlen wird, beauftragt es Kate, diese wieder zurückzuholen. Hierbei trifft sie nicht nur auf den mysteriösen Dieb Bran, der über besondere Fähigkeiten verfügt, sondern auch auf die dreizehnjährige Julie, deren Mutter einem Hexenzirkel angehörte und nun verschwunden ist. Doch während ihrer Suche nach Julies Mutter und dem verschwundenen Hexenzirkel offenbart sich nach und nach das ganze Ausmaß.

Auch privat sieht bei Kate nicht alles rosig aus. Denn sie wird von der Gestaltwandlerin Myong gebeten, den Gestaltwandler-Anführer Curran zu überreden, der Hochzeit von Myong und Crest, mit dem Kate beinahe eine Liaison eingegangen wäre, zu zustimmen. Als Kate und Curran aufeinander treffen, fliegen mal wieder die Fetzen, denn Curran, dem es aufgrund des Flairs sowieso schwer fällt, sich im Griff zu haben, wird wieder ordentlich von Kate gereizt.

Nachdem ich beim ersten Teil der Reihe ein paar Startschwierigkeiten hatte, konnte mich dieses Buch von Anfang an überzeugen. Kate ist wieder einmalig mit ihrer großen Klappe und der schlechten Angewohnheit, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Curran spielt für meinen Geschmack leider wieder eine kleinere Rolle, jedoch konnte ich schon spüren, dass sich zwischen den beiden noch so einiges ergeben wird. Zum Ende hin konnte ich dann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn es wird ein atemberaubendes Tempo vorgelegt, dass in einer gigantischen Schlacht mündet, welche mich an Herr der Ringe erinnerte.

Fazit:
"Die dunkle Flut" ist eine gelungene Fortsetzung der Stadt-der-Finsternis-Serie. Die toughe Heldin Kate Daniels hat mal wieder einen interessanten, paranormalen Fall zu lösen. Und zwischen ihr und Curran gibt es ein paar schöne Szenen, bei denen man schon einiges erahnen kann.

Bewertung:
5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:

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