Mittwoch, 21. November 2012

[Rezension] Stephanie Madea – Lyon (A.M.O.R. 01)

Verlag:  Sieben Verlag
Erschienen:  Oktober 2012
Genre:  Romantic Fantasy
Seitenzahl:  365 Seiten (eBook)

(Quelle Cover und Klappentext: Sieben Verlag)


Hinweis:
Von der geringen Seitenanzahl bei der Printversion sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen, denn der Roman ist beim Sieben Verlag im Tradepaperback-Format erschienen. Das bedeutet, dass das Buch ein wesentlich größeres Format hat als "normale" Taschenbücher. Hinzukommt eine kleinere Schriftart, so dass zu Vergleichszwecken meiner Meinung nach die Seitenzahl verdoppelt werden kann. Wer eine kostengünstigere Alternative bevorzugt, sollte zum eBook greifen.
Des Weiteren verweise ich auf den folgenden Link: Bedeuten weniger Seiten bei einem Buch auch weniger Inhalt?

Klappentext:
Vor 500 Jahren ging der Amorphenkönig Lyon Salassar einen Pakt mit dem Feind ein, um seine Vampirrasse vor der Ausrottung zu bewahren. Solange er allein in Verborgenheit mit seinem Schicksal hadert, herrscht Frieden – so glaubt er.
Auf der Suche nach Nahrung rettet er der Ärztin Adina Cyburn das Leben. Adina ist von dem mysteriösen Mann und seiner düsteren Ausstrahlung gleichermaßen fasziniert wie verängstigt, denn seine Präsenz verstärkt ihre dämonischen Fähigkeiten, vor denen sie zu flüchten versucht.
Obwohl sein Herz für Adina entbrennt, zieht Lyon sich zurück, um seinen Schwur nicht zu brechen. Zu spät erfährt er, dass er das Unheil bereits heraufbeschworen hat. Adina ist zum Spielball seiner Feinde geworden. Als Lyon eine grausame Entdeckung macht, muss er eine verheerende Entscheidung treffen – für seine Liebe oder seine Spezies.

Meine Meinung:
„Lyon“ ist der 1. Teil der A.M.O.R.-Serie, mit der Stephanie Madea eine neue Vampir-Reihe ins Leben gerufen hat. Bereits in der Night-Sky-Trilogie hatte sich die deutsche Autorin diesen paranormalen Wesen gewidmet, jedoch hat sie hier eine völlig andere, aber genauso fantasievolle und vielschichtige Welt geschaffen.

Zunächst wird man in diese neue Welt, in der zwischen den Vampirrassen der Amorphen und der Magycen Krieg herrscht, regelrecht hineingeworfen. Am Anfang ist der Roman noch etwas schwer verständlich, doch nach und nach erfährt man immer mehr Hintergrundwissen und alles fügt sich zu einer tollen Komposition zusammen. Es gibt wieder viele romantische und sinnliche Passagen und zum Schluss hin – wie man es von Stephanie Madea kennt – werden Tempo und Spannung schlagartig erhöht, so dass man nicht aufhören kann zu lesen.

Um sein Volk vor den Magycen zu retten, hatte Lyon, König der Amorphen, mit dem Feind einen Handel abgeschlossen. Er sollte jeglichen Kontakt zu den Amorphen abbrechen und sich in einen Tiefschlaf versetzen. 467 Jahre lang erwachte er lediglich einmal im Jahr, um sich zu nähren und zu überprüfen, ob weiterhin Frieden zwischen Amorphen und Magycen besteht. Doch diesmal trifft er auf Adina.

Adina wurde als Baby bei einem Kloster ausgesetzt und wuchs dort auf. Sie fühlte sich aber immer rastlos und verließ das Kloster, um in New York Medizin zu studieren. In letzter Zeit jedoch spürt sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt und sie sich verändert. Und Lyon scheint mehr darüber zu wissen.

Während die beiden sich näher kommen, kämpft Adina mit ihrer Angst vor einer ungewissen und neuen Zukunft und Lyon macht sich schwere Vorwürfe, da sich die feindlichen Magycen nicht an die Abmachung mit ihm gehalten und nach und nach Amorphen getötet haben. Unterstützung bekommt er von der frechen Geisterkatze Tropical, die ihm ein längst vergessenes Vermächtnis offenbart. Doch damit fangen die Probleme erst an, denn ihnen ist Zymon, ein Kopfgeldjäger der Magycen, auf den Fersen und die Vampire verlieren auf unerklärliche Weise immer mehr an Stärke.

Fazit:
Die von Stephanie Madea geschaffene Welt ist äußerst komplex und fantasievoll, so dass ich regelrecht in das Buch eingesogen wurde und nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte. Die Charaktere sind wieder sehr interessant. Adina und Lyon haben mit ihren Schwächen und Fehlern zu kämpfen, bleiben dabei aber sehr liebenswert. Die Geisterkatze Tropical erinnerte mich mit ihrer frechen Art etwas an Lilith aus der Night-Sky-Trilogie. Besonders fasziniert war ich aber von dem feindlichen Kopfgeldjäger Zymon und bin nun sehr gespannt, wie es mit ihm weitergehen wird. Am Schluss bleiben dann noch einige offene Handlungsstränge zurück, die mich den nächsten Teil herbeisehnen lassen.

Bewertung:
5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:

Kommentare:

Sylvia hat gesagt…

Und schon wieder ein Buch, das ich unbedingt haben muss. Meine Wunschliste wird länger und länger... *stöhn* Wundervolle Rezension. :)

Herzlichen Dank für deine lieben Wünsche zum Bloggeburtstag, liebe Bianca. Über deine Teilnahme an meinem Gewinnspiel würde ich mich sehr freuen.

Endlich kann ich dir einen neuen Link für die Romantic-Thrill-Challenge melden:

Gemma Halliday - High Heels 04. Alibi in High Heels
http://herzbuecher.blogspot.de/2012/11/alibi-in-high-heels-gemma-halliday-high.html

Ich wünsche dir einen schönen Abend.

LG, Sylvia

Stephanie Madea hat gesagt…

Hallo liebe Bianca,

deine wundervolle Rezension durfte ich ja schon auf anderen Plattformen lesen! *freufreufreu* Deshalb aber nicht minder dankbar hier auch ein liebes fettes DANKESCHÖN auf deinem schönen Blog. Ich freue mich total, dass "Lyon" dir so gut gefallen hat. Danke auch für die "Infos zur Serie". Top! :)

GlG und noch ein schönes Wochenende
Stephanie

BUCHimPULSe hat gesagt…

@Sylvia:
Deine Rezi ist verlinkt. Dann bin ich mal gespannt, wie Dir das Buch gefallen wird.

@Stephanie:
Serieninfos müssen sein, denn ich stöbere gerne auf Autoren-Websites. Und Deine bietet ja viele Extras. :-)

Viele Grüße
Bianca

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