Dienstag, 30. Oktober 2012

[Rezension] Shannon McKenna – Spiel ohne Regeln (McCloud-Brothers-Reihe 05)

Originaltitel:  Extreme Danger
Verlag:  Egmont Lyx
Erschienen:  August 2012
Genre:  Romantic Suspense (erotisch)
Seitenzahl:  590 Seiten

(Quelle Cover und Klappentext: Egmont LYX)

Dieser Roman ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet!

Klappentext:
Betrogen und gedemütigt von ihrem Verlobten lässt Becca Cattrell sich zu einem gewagten Abenteuer hinreißen. Dabei gerät sie in die Fänge des skrupellosen Mafiabosses Vadim Zhoglo, der alles andere als erfreut ist, als Becca in ein geheimes Treffen seiner Organisation platzt. Beccas einzige Hoffnung auf Rettung ist der ehemalige FBI-Agent Nick Ward, der Zhoglos Organisation infiltriert hat und Beccas Herz schon bald höher schlagen lässt …

Meine Meinung:
"Spiel ohne Regeln" ist zwar der 5. Teil der McCloud-Brothers-Reihe, kann jedoch unabhängig von den anderen Büchern der Serie gelesen werden. Wie immer wird dem Leser ein Mix aus Thrill, Action, Erotik und Romantik geboten. Die erotischen Szenen nehmen dabei wieder viel Platz in diesem Roman ein, jedoch ist auch der spannende Thriller-Plot äußerst gut gelungen und bietet wieder mehr Abwechslung als im 4. Band. Denn diesmal geht es um illegalen Menschen- und Organhandel.

Bei einer Ermittlung gegen den ukrainischen Mafiosi Zhoglo wurde der Partner von FBI-Agent Nick Ward, einem Freund der McCloud-Brüder, äußerst brutal ermordet und dessen Tochter Sveti entführt. Sechs Monate später hat Nick das FBI verlassen, fühlt sich immer noch schuldig und macht sich arge Vorwürfe. Daher beschließt er, Sveti im Alleingang wieder zu finden und zu befreien. Da Nick ebenfalls ukrainischer Abstammung ist, lässt er sich unter einem anderen Namen in Zhoglos Organisation einschleusen. Zu diesem Zweck kauft er sich auf einer abgelegenen Insel eine große Villa. Als er eine nackte Frau im Swimmingpool sieht, vermutet er zunächst eine Falle.

Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich bei der Frau um keine Auftragskillerin handelt, sondern um Becca Cattrel, die auf ihrer Verlobungsfeier von ihrem Verlobten betrogen wurde. Doch die ganze Sache hat ihr Selbstwertgefühl untergraben, denn Becca kommt sich nicht hübsch und gut genug vor. Ihren Frust ertränkt sie im Wein und beschließt, mal ganz wagemutig zu sein und nackt im Swimmingpool der Nachbar-Villa zu baden. Hier trifft sie auf Nick, der sie aus dem Pool zerrt und zunächst ziemlich grob behandelt, obwohl sofort zwischen den beiden erotische Funken sprühen. Nach einem kleinen leidenschaftlichen Intermezzo lässt Nick sie gehen, aber als sie am nächsten Tag ihre vergessenen Sachen abholen möchte, platzt sie in ein Treffen mit Zhoglo hinein.

Geistesgegenwärtig gibt Nick Becca als seine Köchin aus. Aber der bösartige Zhoglo möchte mehr von Becca als nur bekocht zu werden. Doch Nick und Becca fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen und um sie aus den Klauen des Mafiosi zu befreien, muss Nick nun eingreifen und seine falsche Identität aufgegeben. Sein ursprüngliches Ziel, Sveti zu finden, scheint damit unmöglich. Zudem ist den beiden Zhoglo dicht auf den Fersen und macht dabei vor nichts halt, was für reichlich Spannung bis zum Schluss sorgt.

Fazit:
Auch wenn Nick kein McCloud-Bruder ist, so macht er ihnen doch alle Ehre und kehrt ebenfalls den Alpha-Mann raus. Becca gegenüber ist er anfänglich ganz schon derb und benimmt sich wie ein richtiger Mistkerl. Jedoch konnte ich ihm nicht lange böse sein, denn dieser Mann besitzt unglaublich viel Sex-Appeal und einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Becca ist wieder die typische Heldin, die eher unerfahren in der Leidenschaft ist. Beide Protagonisten sind jedoch sehr sympathisch geraten. Gefreut habe ich mich auch, dass die McCloud-Brüder und Tamara ebenfalls mit von der Partie sind. Zudem gefiel mir die Thriller-Handlung um den Menschen- und Organhandel äußerst gut. Jetzt warte ich gespannt auf den nächsten Band mit Tamara als weiblicher Hauptcharakter.

Bewertung:
5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:

Buchzitate:
Er musste um jeden Preis am Leben bleiben.
Er riss die Tür auf und zerrte die nackte Frau ins Freie. Ihr wildes Gezappel, in Kombination mit ihrem Gewinsel erschwerten es ihm, nach dem Rest ihres Teams zu lauschen, wo immer es stecken mochte. Er schleifte sie den Bohlenweg entlang zum Haus, dabei ging er im Kopf die verschiedenen Möglichkeiten durch.
Erstens: Die nackte Braut war eine Attentäterin der Sorte »Schwarze Witwe«, die ihr Opfer vögelte, bevor sie es umbrachte. [...] Manchmal wunderte er sich darüber, wie Männer bis ins Erwachsenen- und sogar Greisenalter überleben konnten, obwohl zwischen ihren Beinen so viel geballte Dummheit baumelte.
(Seite 26)

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