Dienstag, 11. September 2012

[Rezension] Sherrilyn Kenyon – In den Fängen der Nacht (Dark Hunter 10)

Originaltitel:  Dark Side of the Moon
Verlag:  Blanvalet
Erschienen:  August 2012
Genre:  Romantic Fantasy
Seitenzahl:  476 Seiten

(Quelle Cover und Inhalt: Blanvalet)

Zum Inhalt:
Susan Michaels war der aufsteigende Stern am Reporterhimmel, bis sie einer Intrige aufsaß und ihren Ruf auf einen Schlag ruinierte. Seitdem arbeitet sie für eine kleine Zeitung in Seattle und schreibt über vermeintliche Killermotten und das örtliche Tierheim. Dort lässt Susan sich zu allem Überfluss dazu überreden, eine Katze zu adoptieren. Doch wie sich bald herausstellt, ist ihr neues Haustier in Wahrheit gar keine Katze, sondern ein Gestaltwandler - ein gut aussehender, aber tödlich gefährlicher Gestaltwandler.
Were-Hunter Ravyn Kontis blickt auf eine Geschichte des Verrats zurück. Seelenlos, mitleidlos und ohne die Unterstützung derer, die ihm am meisten bedeuteten, hat er die vergangenen dreihundert Jahre damit zugebracht, die Daimons zu bekämpfen, die die Menschheit unterwerfen wollen. Und nun ist da Susan, die in Ravyn erstmals seit Langem zärtliche Gefühle weckt. Begehren. Und Liebe …

Meine Meinung:
„In den Fängen der Nacht“ ist nach der Reihenfolge des deutschen Verlages Blanvalet der 10. Teil der Dark-Hunter-Serie, in der sich die Autorin Sherrilyn Kenyon der griechischen Mythologie bedient. Auch in diesem Roman steht erneut ein Were-Hunter (Gestaltwandler) im Mittelpunkt, der die bösen Daimons diesmal in der Stadt Seattle bekämpft. Es werden hier einige Ereignisse aus den Vorgängerbänden aufgegriffen, was das Lesen ohne Vorkenntnisse erschweren könnte. Der Schreibstil ist wieder schön zu lesen und dabei äußerst gefühlvoll und romantisch, aber teilweise auch actionreich, blutig und tragisch.

Vor über 300 Jahren hatte der Leoparden-Gestaltwandler Ravyn Kontis in der Menschenfrau Isabeau seine ihm vom Schicksal zugedachte Gefährtin gefunden. Doch als er Isabeau sein Geheimnis anvertraute, verriet sie es an andere Menschen, die die Gestaltwandler angriffen und die Frauen und Kinder töteten, darunter auch Ravyns Mutter und Schwester sowie die Gefährtin seines Bruders. In seiner Trauer brachte sein Bruder Ravyn um, der jedoch einen Pakt mit der Göttin Artemis schloss und als Dark Hunter zurückkehrte, um fortan die bösen Daimons zu jagen und zu vernichten. Nach einer nächtlichen Patrouille verwandelt sich Ravyn in eine Katze, um sich tagsüber vor dem normalerweise für Dark Hunter tödlichen Sonnenlicht zu schützen. Er tappt jedoch in eine Falle und wird mit einem magischen Halsband in seiner Katzenform gehalten und ins Tierheim gebracht. Schafft er es aber nicht, das Halsband abzustreifen, wird dies seinen Tod zur Folge haben.

Vor über zwei Jahren erhielt die erfolgreiche Reporterin Susan Michaels für einen Zeitungsartikel falsche Informationen und verlor dadurch ihren Job bei einem angesehenen Zeitungsverlag und auch ihren Freund. Nun schreibt sie für eine obskure Zeitung in Seattle. Familie hat sie keine mehr, nur ihre Freundin Angie und deren Mann Jimmy sind ihr noch geblieben. Eines Tages wird sie von Angie, die in einem Tierheim arbeitet, gebeten dorthin zu kommen und sich mit Jimmy, der ein Polizist ist, zu treffen. Sie erfährt von einer weitreichenden Verschwörung innerhalb der Polizei. Zur Tarnung hatte Susan vorgegeben, sich ein Haustier anschaffen zu wollen, und um diese aufrechtzuerhalten, nimmt sie nach dem Gespräch mit Jimmy eine Katze aus dem Tierheim mit nach Hause. Als die Katze zu ersticken droht, entfernt sie das Halsband und muss feststellen, dass sie sich in einen attraktiven Mann verwandelt.

Schon bald müssen die beiden erkennen, dass die Verschwörung weitere Kreise zieht als gedacht und das Leben aller Dark Hunter in Seattle in Gefahr ist. Während sie versuchen, die Verschwörung aufzudecken und sich gleichzeitig der Daimons zu erwehren, kommen sie sich näher. Doch Susan ist ein Mensch, der sich eine Familie wünscht und zudem eine Katzenallergie hat. Ravyn hingegegen hatte seine Gefährtin bereits gefunden, was aber tragisch endete. Und seine Familie ist ihm immer noch feindlich gesinnt und will nichts mit ihm zu tun haben.

Während Susan und Ravyn ihre eigenen Probleme bewältigen müssen, gibt es aber noch ein paar weitere Schicksale. Der Dark Hunter Cael ist in eine Apollitin verliebt, die nur noch ein Jahr zu leben hat. Und Nick, den man bereits aus den vorherigen Teilen kennt, hat seinen Hass auf den Dark-Hunter-Führer Ash immer noch nicht überwunden.

Fazit:
Auch wenn dieser Roman nicht ganz an den Vorgängerband „Dunkle Verführung“ heranreicht, ist er doch gut gelungen. Diesmal spielen die Daimons auch wieder eine große Rolle, was sich überaus spannend gestaltet. Auch für reichlich Gefühle ist gesorgt und das Heldenpaar Susan und Ravyn war mir sehr sympathisch. Am Ende gibt es dann einen kleinen Cliffhanger, der mich den nächsten Teil herbei sehnen lässt.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:

Buchzitate:

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