Sonntag, 23. September 2012

[Rezension] E. L. James - Gefährliche Liebe (Shades of Grey 02)

Originaltitel:  Fifty Shades Darker
Verlag:  Goldmann
Erschienen:  September 2012
Genre:  Erotic Romance
Seitenzahl:  604 Seiten

(Quelle Cover und Inhalt: Goldmann Verlag)

Dieser Roman ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet!

Zum Inhalt:
Verunsichert durch die gefährlichen Leidenschaften und dunklen Geheimnisse ihres Liebhabers Christian Grey, bricht Ana Steele ihre Beziehung zu dem attraktiven jungen Mann ab und versucht wieder ein ruhiges Leben zu führen. Aber Anas Verlangen nach Christian ist ungebrochen, so sehr sie dies auch zu verleugnen sucht. Als Christian vorschlägt, sich wenigstens noch ein einziges Mal mit ihr zu treffen, willigt Ana daher sofort ein – und beginnt erneut eine Affäre mit ihm. Eine höchst gefährliche Affäre, in der sie immer wieder Grenzen überschreitet, in der sie aber auch mehr über die Vergangenheit von Christian erfährt - eine Vergangenheit, die ihn zu einem ebenso verletzlichen wie faszinierenden Mann gemacht haben, der seitdem mit seinen inneren Dämonen kämpft. Gleichzeitig sieht sich Ana der Eifersucht der Frauen gegenüber, die vor ihr Christians Liebhaberinnen waren. Und sie muss die wichtigste Entscheidung ihres Lebens treffen. Eine Entscheidung, bei der ihr niemand helfen kann ...

Meine Meinung:
Mit "Gefährliche Liebe" wird die Shades-of-Grey-Trilogie fortgeführt, in der die britische Autorin E.L. James eine romantische Liebesgeschichte mit der Welt des BDSM verbindet. Daher ist auch dieser 2. Teil wieder mit zahlreichen und ausgefallenen erotischen Szenen gespickt. Diesmal gibt es außerdem noch einige spannende Momente aufgrund eines ganz kleinen Thriller-Anteils.

Der Schreibstil ist wieder sehr einfach gehalten und lässt sich somit leicht lesen. Der Roman wird im Präsens (Gegenwartsform) aus der Sicht der Heldin (Ich-Form) erzählt. Auflockerungen bieten erneut der amüsante E-Mail-Verkehr zwischen Held und Heldin und die Selbstgespräche der Heldin mit ihrem "Unterbewusstsein" und der "Inneren Göttin".

Zum Ende des ersten Bandes "Geheimes Verlangen" hatte Anastasia Steele die Beziehung zu Christian Grey abgebrochen, da sie mit seinen dunklen Neigungen zum BDSM nicht umgehen konnte. Doch nach nur ein paar Tagen vermisst sie Christian dermaßen, dass sie sich hundeelend fühlt und es bereut, ihn verlassen zu haben. Daher willigt sie sofort ein, als Christian sie wieder sehen möchte.

Christian ist es nicht anders ergangen, denn er ist ganz verrückt nach Ana. Ihr zuliebe möchte er deshalb auch auf seine Vorlieben verzichten. Doch er ist auch ganz schön eifersüchtig, unter anderem auf Anas neuen Chef und auf ihren Freund José. Aber Ana lernt nach und nach mit Christians Eifersucht und auch seinen Stimmungsschwankungen umzugehen. Und auch in anderer Hinsicht entwickelt sich die Beziehung zwischen den beiden weiter, denn Ana erfährt mehr über Christians Kindheit.

Jedoch machen zwei Ex-Geliebte von Christian, die nicht einsehen können, dass Christian nun mit Ana zusammen ist, den beiden das Leben schwer. Während Leila an psychischen Störungen leidet und Ana verfolgt, mischt sich Elena, die Ana auch Mrs. Robinson nennt (höchstwahrscheinlich in Anlehnung an den Film Die Reifeprüfung, in dem es um die Affäre zwischen der älteren Mrs. Robinson und einem jungen Studenten geht), in die Beziehung der Protagonisten ein. Und außerdem stellt Anas Chef ihr auch noch extrem nach.

Fazit:
Auch "Gefährliche Liebe" konnte mich wieder restlos überzeugen. Die Beziehung von Ana und Christian entwickelt sich weiter und die Protagonisten haben mit ihren Gefühlen und Christians Vergangenheit zu kämpfen. Für mich bleibt Christian weiterhin sehr faszinierend und Ana ist eine Frau, in die man sich gut hinein versetzen kann. Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass der Abschlussband an die Vorgänger anknüpfen kann.

Bewertung:
5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:

Buchzitate:

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