Donnerstag, 3. Mai 2012

"Gesammelte Schätze" im April 2012



Für die Challenge "Gesammelte Schätze", die von Horrorbienes und Steppenwolfs Buchbesprechungen veranstaltet wird, habe ich einige Buchzitate gesammelt.






Meagan Hatfield - Der letzte Drachenlord

Seite 21
Ein Keuchen blieb ihr in der Kehle stecken, als der Gefangene sie zu sich herunterzog. Sie hörte ein Ploppen, wie ein im Wind aufklappendes Segel. Ein riesiger schwarzer Flügel umfing sie von unten, zog sie an seine harte Brust und milderte gleichzeitig ihren Aufprall auf dem Boden. Sie spürte seine kühlen Schuppen an den Schultern, ein scharfer Kontrast zu seinem heißen Atem, der ihr Gesicht streifte.

Seite 148 / 149
Gestärkt von der frischen Luft streckte Declan beide Arme aus, riss den Kopf zurück und ließ das Feuer in sich aufsteigen. Blitzartig glühte seine Haut auf, verwandelte sich in Schuppen. In einer einzigen fließenden Bewegung nahm er seine tierische Gestalt an. Declan drückte das Kreuz durch und ließ ein Brüllen hören. Die Erde erzitterte unter der Gewalt seiner Drachenpfoten.

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Sherrilyn Kenyon - Dunkle Verführung

Seite 102
Er nahm eine Fritte und bot sie ihr an.
Sie lächelte, nahm sie ihm aus der Hand und aß sie.
Wren betrachtete sie genau. Sie hatte keine Ahnung, was für eine Leistung das für ihn gewesen war. Seinesgleichen teilte Essen mit niemanden, wenn man hungrig war. Lieber bekämpfte man einander bis auf den Tod, und wenn es nur um einen winzigen Bissen ging. Und doch wollte er sich um sie kümmern. Es war so ein einzigartiges Gefühl.

Seite 166 / 167
Sie seufzte, als ob das Gewicht des gesamten Universums auf ihren Schultern läge. "Ich konnte mich nicht konzentrieren. Ich hatte vor Kurzem ein beschissenes Telefonat mit meinem Vater und habe versucht, mich irgendwo zu entspannen, wo ich wenigstens den Anschein eines glücklichen Ortes erlebe."
Sein Magen zog sich bei ihren Worten zusammen. Er hatte sie nicht stören wollen. "Willst du, dass ich dich allein lasse?"
Sie schüttelte den Kopf. "Nein. Ich habe meinen glücklichen Ort in dem Moment gefunden, als ich dich gesehen habe."

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Suzanne Brockmann - Mitch ~ Herz im Dunkeln

Seite 84 / 85
"Ich habe Angst, Sie mit der Schere zu schneiden, deshalb werde ich das T-Shirt aufreißen. Aber dabei will ich nicht unbedingt gegen eine ohnehin schon gebrochene Rippe stoßen."
"Angeknackst", verbesserte Mitch sie. "Linke Seite." Er griff nach dem Schnitt im T-Shirt. "Ich kann das selbst."
Doch ihre Hände waren schon dort. Rasch, aber vorsichtig, riss sie den Baumwollstoff auf.
Das Geräusch des reißenden Stoffes war in der Stille des Zimmers unnatürlich laut. Es war außerdem ein gefährlich erotisches Geräusch. Eines, das Ungeduld andeutete und Leidenschaft.

Seite 183
Sie schmiegte sich eng an ihn, und er küsste sie. Was für ein aufregender, wundervoller Kuss! Würde er nicht sowieso schon an Gedächtnisverlust leiden, hätte er spätestens in diesem Moment alles um sich herum vergessen.

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Britta Strauss - Wenn nur noch Asche bleibt

Seite 38
Ihm verkaufte man auch keine verdorbenen Nudeln, die einen dazu zwangen, peinliche Sitzungen auf der Department-Toilette abzuhalten. Glücklicherweise hatten sich seine Eingeweide erst umgekrempelt, nachdem sein unerwarteter Besuch verschwunden war. Der Gedanke, vor den Augen der Frau unkontrollierbaren Verdauungsgasabgängen zu frönen und einen Sprint zum Klo hinzulegen, war schon in der Theorie unerträglich.

Seite 126
"Mir fiel gerade etwas ein", sagte Elena. "Du kennst doch diese Spiderman-Filme." [...] "Ist dir schon mal aufgefallen, dass der Faden an einer völlig falschen Stelle rauskommt?"
Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht. "Natürlich. Korrekterweise müsste Spiderman ihn aus seinem Hintern abschießen."
"Genau. Aber jetzt stell dir mal vor, wie Spidermans Geschwinge im Fall von anatomischer Korrektheit aussähe."
"Oder das Abschießen seiner Klebebälle."

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Julie James - Für alle Fälle Liebe

Seite 7
Dreißigtausend Hotelzimmer in Chicago, und Cameron Lynde hatte ausgerechnet das erwischt, in dessen Nachbarzimmer ein Paar einen Sexmarathon durchführte.
"Ja! O ja! JA!"
Cameron zog sich das Kissen über ihren Kopf und dachte - nicht zum ersten Mal in den letzten anderthalb Stunden -, dass es irgendwann aufhören musste.

Seite 212
Jack sah, dass das Blut aus ihrer Schulter kam. Er verlor keine Zeit und riss die beiden obersten Knöpfe ihrer Bluse auf, um sich die Wunde genauer ansehen zu können.
Cameron schloss die Augen. "Sei ehrlich, wie schlimm ist es?"
Jack zögerte.
Sie geriet in Panik. "O Gott, so schlimm?"
Er entschied, dass es wohl am besten war, mit der Wahrheit herauszurücken. "Auf einer Skala von eins bis zehn aller Schusswunden, die ich jemals gesehen habe, ist das ..."
Sie riss die Augen weit auf.
"... ungefähr eine Null Komma zwei."

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Kresley Cole - Flammen der Begierde

Seite 166
Lucia riss sich von Garreth los. "Das ist noch nicht vorbei. Und wenn du mich nur noch ein einziges Mal mit deinen dreckigen Pfoten anfasst, MacRieve, wirst du es bereuen."
Sobald sie sich umdrehte, kniff er sie mit seiner dreckigen Pfote in den Hintern. Sein lustvolles Stöhnen verging ihm, als sie herumwirbelte und ihm mit überraschender Wucht einen Hieb gegen den Adamsapfel versetzte, sodass er sich hustend krümmte.
Während sie schon davoneilte, krächzte er: "Aber ich bereue es trotzdem nicht."

Seite 262
"Mir scheint, du glaubst mir endlich, dass der Fluss Gefahren birgt", sagte MacRieve. "Entspann dich, ich geh ja bloß bis zur Taille rein."
"Und was ist mit den Piranhas?"
"Ich wage zu bezweifeln, dass die Fischlein irgendetwas Wichtiges anknabbern werden." Er beugte sich vor, um ihr ins Ohr zu flüstern: "Sie haben es nur auf kleine Beute abgesehen."

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Kathy Felsing - Verhängnisvoll

Seite 25
Sie hatte keine Lust, ein neues Gerät zu kaufen und ihre über Jahre angesammelten Programme und Daten neu zu sortieren, kopieren, installieren, organisieren, konfigurieren, adaptieren ... ein Exfreund vor Jahren war ein absoluter Nerd gewesen, der keine anderen Wörter kannte, und bei den Treffen in ihrer Bude delegieren, logieren, dinieren und kopulieren wollte.
Am Ende wollte sie ihn exportieren. Auf den Mond deplantieren. Oder lädieren, flambieren, sezieren, kastrieren.
Gott, sie war gemeingefährlich!

Seite 85
Sie knuffte ihm in die Seite. "Hey, erwähne in meiner Gegenwart nie wieder diese 'ieren'-Wörter!"
"Was für Wörter?"
"Dramatisieren, rezitieren! Sonst muss ich dich attackieren, deformieren, abservieren." Sie lachte und erzählte ihm von dem Freund, mit dem sie kurz nach dem Studium für einige Wochen zusammen gewesen war.
Er setzte ein ernste Miene auf. "Heißt das, ich darf dich dann auch nicht begieren?"
Sie klatschte mit der flachen Hand auf seinen Oberschenkel. "Es heißt begehren!"
"Massieren?"
"Streicheln!"
"Verlustieren?"
"Vernaschen!" Sie schob die Hand unter ihn und kniff ihm in den Hintern.

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Kommentare:

Sylvia hat gesagt…

Schöne Zitate hast du gesammelt, Bianca.

Beim Lesen des zweiten aus "Flammen der Begierde" musste ich lauthals lachen. Sehr zweideutig - typisch Kresley Cole.
Auch die herrlichen Wortspiele aus Kathy Felsings "Verhängnisvoll" finde ich ungemein unterhaltsam. :))

LG, Sylvia

BUCHimPULSe hat gesagt…

Hallo Sylvia,

bei Kresley Cole hatte ich mehrere tolle Zitate. Einfach ein klasse Buch.

Viele Grüße
Bianca

Sylvia hat gesagt…

Im Moment liegt es direkt neben mir und bettelt förmlich darum endlich gelesen zu werden.;)
Ich freue mich schon drauf.:)

LG, Sylvia

Tanja hat gesagt…

Dein letztes Zitat gefällt mir irgendwie am besten. Du liest ja überwiegend Romantasy, ein mir völlig unbekanntes Genre. Ist nicht so meins, aber ich war neugierig.

Liebste Grüße!:)

BUCHimPULSe hat gesagt…

@Sylvia:
LESEN! :-)

@Tanja:
Ja, ich lese viel Romantasy oder Romantic Fantasy. Mein absolutes Lieblingsgenre. Aber auch einige Romantic Thrill/Suspense Bücher waren diesen Monat dabei, dies ist nämlich mein zweitliebstes Genre. :-)

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