Mittwoch, 4. April 2012

[Rezension] Michelle Raven – Gefährliche Vergangenheit (Hunter-Serie 03)

Verlag:  Egmont Lyx
Erschienen:  Januar 2012
Genre:  Romantic Thrill
Seitenzahl:  413 Seiten

(Quelle Cover und Inhalt: Lyx)

Zum Inhalt:
Nach einem schweren Autounfall, bei dem ihr Freund ums Leben kam, sitzt Leigh Hunter im Rollstuhl. Geplagt von Schuldgefühlen und Albträumen führt die junge Frau ein sehr zurückgezogenes Leben. Sie arbeitet in einer kleinen Buchhandlung und hat kaum Freunde. Nur ihrem hilfsbereiten Nachbarn Logan Barker gelingt es nach und nach, sie aus der Reserve zu locken und ihr Vertrauen zu gewinnen. Doch gerade als sich eine zarte Liebe entwickelt, gerät Leighs Leben erneut aus den Fugen. Sie erhält anonyme Drohungen und wird schließlich sogar beinahe Opfer eines heimtückischen Anschlags. Alle Spuren weisen auf ihr altes Leben vor dem Unfall hin, an den sie keine Erinnerungen mehr hat. Doch wer kennt ihre Vergangenheit und will sich an ihr rächen? Und warum? Auffällig oft ist Logan in der Nähe, wenn sich etwas Derartiges ereignet, und Leigh beginnt an dem Mann, der sie aus ihrer Einsamkeit holte, zu zweifeln. Als sie dann noch von seiner dunklen Vergangenheit erfährt, die Barker vor ihr geheim gehalten hat, weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann ...

Meine Meinung:
Bei "Gefährliche Vergangenheit", dem 3. Teil der Hunter-Serie von der deutschen Autorin Michelle Raven, handelt es sich um eine überarbeitete Neuausgabe. Das Original erschien bereits 2008. Die Romane dieser Serie sind in sich abgeschlossen und können ohne Probleme einzeln gelesen werden.

Es ist wieder für reichlich Spannung gesorgt, aber auch die gefühlvollen und romantischen Momente kommen nicht zu kurz. Hinzukommt eine ungewöhnliche Idee, denn eine im Rollstuhl sitzende Heldin sieht man nicht alle Tage. Des Weiteren trifft man wieder auf liebgewonnene Charaktere aus "Riskante Nähe", dem 2. Teil der Serie, und es werden einige Andeutungen auf Michelle Ravens neue TURT/LE-Serie gemacht, die ab Juli 2012 ebenfalls bei Egmont Lyx erscheint.

Ein schwerer Schicksalsschlag ereilte die Heldin Leigh vor vier Jahren. Bei einem schlimmen Autounfall verlor sie ihren Freund und ist seitdem an einen Rollstuhl gefesselt. An den Unfall selber und was kurz davor geschah, kann sie sich nicht mehr erinnern. Doch sie hat heftige Schuldgefühle und sich sozusagen von allem abgeschottet. Sie ist in eine andere Stadt gezogen, hat ihren geliebten Beruf als Innenarchitektin aufgeben und arbeitet jetzt in einer Buchhandlung. Sie hat keine Freunde bis auf die alleinerziehende Jennifer und ihre Tochter Beth. Als Leigh von Logan Barker, der - wie sich später herausstellt - ihr Nachbar ist, zum Essen eingeladen wird, verhält sie sich ihm gegenüber zunächst abweisend.

So einfach gibt Barker, wie er selbst lieber genannt werden möchte, jedoch nicht auf. Nach und nach schafft er es, Leigh aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen und kümmert sich dabei sehr einfühlsam und fürsorglich um sie. Auch in größter Not steht er ihr zur Seite, denn Leigh scheint in letzter Zeit vom Pech verfolgt zu sein. So funktioniert ihre Mikrowelle nicht mehr, ihr Auto wurde gestohlen und sie erhält mysteriöse Drohbriefe. Eines Tages sind sogar Glasscherben zwischen ihrer Post, an denen sie sich eine Hand aufschneidet. Doch hier ist noch lange nicht Schluss, denn die Angriffe auf Leigh werden immer heimtückischer und gefährlicher.

Zudem fühlt sich ihre Freundin Jennifer zurückgesetzt und Barker gefährdet ihre Beziehung zueinander, weil er einige Geheimnisse vor Leigh verbirgt. Als diese mit der Zeit ans Tageslicht kommen, weiß Leigh nicht, ob sie Barker noch vertrauen kann. Und dann schlägt wieder der Unbekannte zu, der es auf Leigh abgesehen hat, und nutzt ihre hilflose Lage aus.

Fazit:
Auch wenn ich mir schnell denken konnte, wer der Bösewicht war, ist der Autorin hier wieder eine tolle Mischung aus Spannung, Romantik und Emotionen gelungen. Eine ungewöhnliche Idee und liebenswerte Charaktere runden dies noch ab.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:

Buchzitate:

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