Montag, 8. August 2011

[Rezension] Lara Adrian – Gejagte der Dämmerung (Midnight-Breed-Serie 09)

Originaltitel:  Deeper than Midnight
Verlag:  Egmont Lyx
Erschienen:  Juli 2011
Genre:  Romantic Fantasy
Seitenzahl:  393 Seiten

(Quelle Cover: Lyx)

Zum Inhalt:
Nach vielen Jahren der Gefangenschaft, in denen sie gefoltert und missbraucht wurde, wird Corinne Bishop vom Orden der Vampirkrieger befreit. Darunter ist auch der Krieger Hunter, der Corinne zurück zu ihrer Familie bringen soll. Einst wurde Hunter vom bösartigen Vampir Dragos, der auch Corinnes Entführer ist, gezwungen, ihm als Kämpfer zu dienen. Nun kämpft Hunter für den Orden und für die Vernichtung Dragos. Vom ersten Augenblick an fühlt Hunter sich zu Corinne hingezogen und als diese selbst ihrer Familie nicht mehr trauen kann, schließt sie sich Hunter an. Die beiden entwickeln tiefe Gefühle für einander, die von einer schrecklichen Prophezeiung überschattet werden: das Einzige, was Corinne über all die Jahre Kraft zum Weiterleben gab, soll ihr nun ausgerechnet von Hunter wieder genommen werden...

Meine Meinung:
"Gejagte der Dämmerung" ist bereits der 9. Teil der Midnight-Breed-Serie von Lara Adrian. Wegen des bänderübergreifenden Handlungsbogens empfiehlt es sich, vorher auch die anderen Bücher gelesen zu haben.

Dieser Roman ist aufgrund des flüssigen Schreibstils wieder sehr angenehm zu lesen, neben der Liebesgeschichte geht es spannend mit der Rahmenhandlung über die Vernichtung Dragos weiter.

Hunter wirkt, seitdem er das erste Mal in Aktion getreten ist, sehr geheimnisvoll und faszinierend. Dies ändert sich zunächst auch nicht. In seiner Kindheit wurden ihm Gefühle "abtrainiert" und er wurde zu einem Killer ausgebildet. Erst nach und nach empfindet Hunter verschiedene Gefühle wie Liebe, Leidenschaft, aber auch Angst um Corinne. Außerdem hat er eine ungewöhnliche Gabe, die er ebenfalls erst spät und ganz zufällig entdeckt.

Corinne hat sich während ihrer Gefangenschaft ein Ziel gesetzt, das ihr Rettungsanker war und sie somit Aufrecht erhalten hat und noch immer hält. Dadurch erholt sie sich ziemlich (und vielleicht auch etwas zu) schnell von den jahrzehntelangen Qualen, die im Buch nur angedeutet werden. Auch die Beziehung zu Hunter entwickelt sich etwas zu fix. Hier wäre auf jeden Fall noch mehr Potenzial gewesen.

Dafür sind aber viele Seiten Sterling Chase gewidmet, der der Held im nächsten Teil sein wird. Er droht dem Blutdurst zu verfallen und zum Rogue zu mutieren. Zwischenzeitlich wendet er sich vom Orden ab und versucht auf eigene Faust, Dragos zu töten. Doch dies läuft schief und zum Schluss trumpft Dragos noch mal richtig auf.

Fazit:
Für die kleineren Mängel bei der Liebesgeschichte wird man mehr als genug mit einer spannenden Rahmenhandlung über die Vernichtung Dragos und einer Nebenhandlung über Sterling Chase entschädigt. Das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger, so dass man sehnsüchtig auf das nächste (und höchstwahrscheinlich letzte) Buch wartet.
                                  
Bewertung:
5 von 5 Punkten

Infos zur Serie:
Midnight Breed

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